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Yvette, Reinberger, Unternehmer

Mein ganzes Herzblut steckt in diesem Projekt. Jeder Tisch nebst Tischdecke, jedes Detail wurde von uns und unserem Team designt, genäht und gebaut. Viele Tage und Nächte wurde mit einer großen Portion Enthusiasmus daran gearbeitet. Deshalb ist nicht übertrieben, wenn ich euch sage: Das Fondue am See ist ein Herzensprojekt von meinem Mann, mir und der ganzen Crew. Und gerade weil das Projekt uns so am Herzen liegt, haben wir es abgegeben.

 

Zwei Schritte weiter

Wir haben dieses schöne Projekt an die nächste Generation weitergegeben. Warum? Für mich ist unternehmerisches Denken immer auf das Neue ausgerichtet. Ohne Innovation entsteht Stillstand. Und weil ich mir bewusst bin, dass die Zukunft immer JETZT geschieht, bin ich immer zwei Schritte weiter und überzeugt: Wer als Unternehmer dauerhaft Raum für Neues schaffen möchte, wer sich als schöpferischer Unternehmer versteht, der schafft Raum und macht Platz.
Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass viele Menschen zweifelten, als mein Mann und ich uns zu diesem Schritt entschlossen haben: Wie werden die Kunden reagieren? Und auch die Rorschacher waren zunächst irritiert. Schließlich hatten sie sich an uns gewöhnt und fürchteten eine solche Veränderung.

 

Der richtige Zeitpunkt

Und auch für uns war klar: Solch eine grundlegende Entscheidung können wir nicht einfach übers Knie brechen. Für uns war es ganz wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, um den Spirit weiter zu geben.

Wir haben mit dem Generationenwechsel gewartet, bis wir geeignete Nachfolger gefunden haben und uns sicher waren: Sie sind bereit, die Verantwortung zu übernehmen. Mein Mann und ich haben auf unser Gespür vertraut. Und so wussten wir, als es Zeit war loszulassen und einen Impuls für Neues zu setzen.

 

Vertrauen in die neuen Unternehmer

Nun galt es, die Übergangsphase wertvoll zu gestalten: Schließlich mussten sich unsere Nachfolger mit dem Projekt und der Verantwortung wohlfühlen. Aber auch die Kunden und Lieferanten sollten den neuen Unternehmern vertrauen. Deshalb waren wir in der Startphase des Projekts unter anderer Leitung sehr präsent. Wir stellten den Lieferanten und allen anderen Beteiligten unsere Nachfolger vor.
Und auch unseren Kunden signalisierten wir während der Übergangsphase: Wir trauen das unseren Nachfolgern voll und ganz zu. Auf einer Veranstaltung holten wir die beiden zum Beispiel auf die Bühne. So machten wir unseren Kunden deutlich: Wir vertrauen Ihnen, also könnt ihr das auch. So war die Übergangsphase ein Balanceakt zwischen Sicherheit vermitteln und zurückziehen. So schafften wir für die jungen Unternehmer einen Raum, in dem sie sich frei bewegen konnten.
Natürlich brauchte es etwas Mut, um solch ein Baby von Herzen loszulassen und in neue Hände zu geben. Aber jetzt, kurz bevor die neue Fondue-Saison startet, bin ich sehr stolz: Auf unsere jungen Nachfolger, die das ganz wunderbar machen. Und auch ein bisschen auf mich als Unternehmerin. Denn das, was ich mit meinem Mann aufgebaut habe, entwickelt sich nun weiter. Und darum geht’s ja!

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